Moldawische Bioenergieexperten studieren Biomasse in NÖ

Bioenergieexperten in Euratsfeld, Fotocredit: Maria Winkler (honorarfrei)

Vor kurzem war eine moldawische Gruppe von Bioenergieexperten in Niederösterreich zu Besuch. Ziel der Exkursion war die Erfahrungen bei der Realisierung von Biomasse-Wärmeversorgungsprojekten zu studieren. AGRAR PLUS erstellte dazu ein Studienprogramm, bei dem die Gäste die unterschiedlichsten Beispiele bei der Errichtung von Biomasseprojekten sehen und mit den Betreibern deren Erfahrungen austauschen konnten. Die moldawischen Teilnehmer waren sehr angetan von der Zusammenarbeit der Bauern bei der Errichtung von privaten Wärmeprojekten.
Insbesondere auch das Modell der Dachgenossenschaft Bioenergie Niederösterreich, wo vor Ort Wärmeprojekte selbstverantwortlich zur Versorgung öffentlicher und privater Wärmekunden errichtet, und immer gleichbleibende Aufgaben, wie z.B. die Abrechnung der Wärme mit den Kunden, zentral organisiert werden, stießen auf besonderes Interesse.
Moldawien besitzt kaum Waldflächen, sodass als Brennstoff für Biomasseanlagen vorwiegend agrarische Reststoffe und Pellets zum Einsatz kommen.
In einem EU-finanzierten Projekt werden derzeit rund 600 Biomasseheizungen in öffentlichen Gebäuden initiiert und umgesetzt.
Das Interesse der Gäste war vor allem auch auf alle Fragen, die sich im Zusammenhang mit der Zusammenarbeit und der vertraglichen Absicherung zwischen den privaten Betreibern der Wärmeversorgungsanlagen und deren Kunden ergeben, gerichtet.
Es wurde vereinbart, dass man zukünftig in diesem Themenbereich enger zusammenarbeiten möchte.

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