Das Dorf als Teil der Kulturlandschaft Europas

Foto-Credit: Erwin Kober

Staatz – Kulturgüter abseits von Schlösser, Burgen und Kirchen gibt es in den Dörfern des Weinviertels und Südmährens zuhauf. Viele dieser ländlichen Kulturgüter erschließen sich dem Betrachter erst auf den zweiten Blick. Doch sie sind es, die diese Regionen unverwechselbar machen. Man stelle sich das Weinviertel und Südmähren nur einmal ohne Kellergassen, ohne Stadelzeilen oder ohne Wegkreuze und Marterl vor. Zu diesem Thema findet am 12. Juni 2019 in Staatz eine grenzüberschreitende Tagung statt.

In den Themenfeldern „Arbeiten“, „Wohnen“ und „Religion“ nähern sich zahlreiche Experten aus Österreich und Tschechien den Gründen, warum diese Ländlichen Kulturgüter erhaltenswert sind, welche Formen der Neu-Nutzung es gibt und welchen Wert sie überhaupt für die Menschen der Region haben. Die Instandhaltung und der Schutz von Ländlichen Kulturgütern werden ebenfalls beleuchtet.

„Schützen durch Nützen“ nennt DDr. Peter Strasser von der Donau-Universität Krems sein Referat, in dem er von „neuem Leben für altes Erbe“ erzählt. Viele praktische Beispiele und Projekte runden die Themenblöcke ab.

Gleich nach der Tagung findet eine „Staatz-Exkursion“ zu lokalen Kulturgütern statt. Schlosskeller, Marterl und Statuen sowie eine Stadel-Neu-Nutzung mit Zart-Pralinen werden dabei besichtigt.

Die Veranstaltung wird zweisprachig abgehalten und simultan übersetzt. Die NÖ Regional GmbH. mit dem lokalen Partner „Lebensraum Land um Laa“ veranstaltet die Tagung, die Organisation erfolgt durch AGRAR PLUS GmbH.

Anmeldungen sind unbedingt erforderlich, da es eine beschränkte Teilnehmerzahl gibt. Die Teilnahme ist kostenlos!

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