Bioenergie Nö sorgt für Wärme aus der Nachbarschaft

Bioenergie NÖ Anlage Großsierning

Ein verlässlicher Wärmeversorger für großvolumige Wohnbauten

Seit dem Bestehen der Bioenergie NÖ (2003) nimmt die Anzahl der versorgten Wohnbauten stetig zu. Gegründet vom Land NÖ, der Landwirtschaftskammer NÖ, den Heizwerkverband und AGRAR PLUS, entstand so eine unabhängig agierende Genossenschaft von Bioenergie-Erzeugern.

Aktuell werden über 40 großvolumige Wohnbauten, damit über 500 Mieter und Eigentümer, mit Wärme aus regionaler Biomasse, hauptsächlich Waldhackgut, versorgt. Mit privaten Wohnhäusern, Gewerbebetrieben, Kircheneinrichtungen, Schulen und Kindergärten sowie Gemeindeobjekten beläuft sich die Anzahl auf 750 Wärmekunden, die zuverlässig versorgt werden. Die Heizanlagen sind entweder direkt im Keller der Wohnhausanlage untergebracht oder die Wärmeversorgung findet über eine erdverlegte, vorisolierte Fernwärmeleitung, aus einer Heizzentrale statt.

Zahlreiche Wohnbauträger wie Gedesag, Alpenland, Gwsg, Heimat Österreich, Arthur Krupp, Wien Süd, Frieden, SG Neunkirchen,… zählen bereits zu den Kunden der Bioenergie NÖ.
Die Vorteile liegen auf der Hand: durch Wärme aus Biomasse können Wohnbauträger die Fördermittel aus der Wohnbauförderung optimieren, Errichtungskosten und Betrieb der Heizanlage werden ausgelagert, bei der Fernwärmeversorgung aus Heizzentralen profitieren die Wohnbauträger entweder von geringeren Baukosten durch den Wegfall von Heizräumlichkeiten und Kamin oder es stehen den Mietern und Eigentümern mehr Kellerräume zur Nutzung zur Verfügung. Die Attraktivität des Bauvorhabens wird in jedem Fall gesteigert. Wird die Heizanlage in der Wohnhausanlage errichtet wird auf beste Schallentkopplung geachtet um die Nutzer nicht zu beeinträchtigen. Die Kosten für die Heizanlage und Räumlichkeiten können zum Teil ausgelagert werden.

All diese offensichtlichen Vorteile werden durch positive Umwelt- und Ökonomie-Effekte abgerundet. In Biomasseheizanlagen wird Waldhackgut CO2 – neutral, bei geringsten Emissionen zu „Biomasse“ – Wärme, umgewandelt. Die Kosten für die Beheizung bleiben direkt in der Region, bei den Betreibern, die das Waldhackgut liefern und den Betrieb der Anlage sicherstellen. Ganz im Gegenteil zur Beheizung mit fossiler Energie, wie Heizöl oder Erdgas, wo das Geld für die Beheizung direkt an große Energieversorger und ins Ausland abfließt. Damit werden die ArbeitnehmerInnen und die Wirtschaft der Gemeinde völlig ausgeklammert.

Um höchste Kundenzufriedenheit zu erreichen, wird die Auslegung und Einbindung der Biomasse–Heizanlage, gemeinsam mit dem jeweiligen Wohnbauträger ausgearbeitet, um auf die jeweiligen Anforderungen eingehen zu können.
Mit dem Wohnbauträger aber auch mit den Wärmeendabnehmern wird ein langfristiger Wärmeliefervertrag abgeschlossen, damit ist eine nachhaltige Wärmeversorgung über Jahrzehnte gewährleistet, die gegenseitigen Rechte und Pflichten sind festgeschrieben und der Wärmepreis ist aktuell durch den NÖ Biowärmeindex wertgesichert. Damit ist der Wärmenutzer von jeglicher Willkür des Wärmeversorgers in der Wärmetarifgestaltung gefeit und kann mit Beheizungskosten in einer Größenordnung rechnen, ganz im Gegenteil zum ständigen Auf und Ab fossiler Energieträger. Regelmäßig sind den Medien deren Preissteigerungen in teils zweistelliger Größenordnung zu entnehmen.

Zur Kundenbetreuung stehen vor Ort bei kürzesten Kommunikationswegen, oft im direkten Gespräch, die Betreiber der Anlage zur Verfügung. Das zentrale Büro der Bioenergie NÖ steht bei Fragen zur Wärmeabrechnung aber auch für diverse Anliegen Frage und Antwort. Anrufe bei „sterilen“ Call-Centern mit entsprechendem Warteschleifen-Hörgenuss bleiben damit erspart.

Für Wohnbauträger und Gemeinden ist das zentrale Büro in St. Pölten erste Anlaufstelle. Bei Verfügbarkeit der notwendigen Daten gibt es in Kürze eine erste Kostenformation und damit Entscheidungshilfe für die nachhaltige Wärmeversorgung im Postfach. Gemeinsam kann dann ein Versorgungskonzept erarbeitet werden. Sollte in unmittelbarer Nähe zum Bauvorhaben noch keine Bioenergie NÖ Anlage vorhanden sein, wird in Zusammenarbeit mit Netzwerkpartnern eine regionale Betreibergruppe aufgebaut.

Rückfragen:
Bioenergie NÖ reg. GenmbH
Bräuhausgasse 3, 3100 St. Pölten
Tel: 02742 352234-0, E-mail: office@bioenergie-noe.at

www.bioenergie-noe.at

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