Qualitätsmanagement für Holzheizwerke

Mit Juli 2006 trat in Österreich das neue Qualitätsmanagementsystem QM-Holzheizwerke in Kraft.

Für alle Nah- und Fernwärmeversorgungsanlagen sowie Mikronetze mit einer Biomassekesselleistung ab 400 kW oder ab einer Netzlänge von 1.000 Meter ist dieses Qualitätsmanagement verplichtend - dies gilt auch bei Erweiterung von bestehenden Anlagen. Jeder Projektwerber, der eine Hackgutanlage in diesem Bereich errichten möchte und um Fördergelder ansucht, ist verpflichtet einen der in Österreich speziell ausgebildeten Qualitätsbeauftragten heranzuziehen.

Mit DI Christian Burger hat AGRAR PLUS einen der ersten in Österreich ausgebildeten QM-Beauftragten in seinem Team.
2010 hat DI Mag. Manfred Kirtz ebenfalls die Ausbildung zum QM-Beauftragten erfolgreich abgeschlossen.

Weshalb QM Holzheizwerke?

Holzheizungsanlagen, insbesondere solche mit Nah- und Fernwärme-netzen, sind langfristige Vorhaben mit hohem Investitionsbedarf und langen Abschreibungszeiten. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an das Projekt.

Die Ermittlung der Wärmenachfrage ist anspruchsvoll, weil sie durch Bautätigkeit - sowohl im Neubau als auch im Sanierungsbereich - starken Schwankungen unterworfen ist. Ein professionelles Projektmanagement ist deshalb eine unverzichtbare Voraussetzung, um eine grössere Holzheizung erfolgreich zu realisieren und zu betreiben.

Integrale Bestandteile des Projektmanagements sind das Qualitätsmanagement, dargelegt in Form eines Q-Plans, und die Prüfung der Wirtschaftlichkeit, z. B. mit einem Businessplan. Sie bieten Gewähr, dass Anlagen gebaut werden, die bei niedrigen Investitionskosten eine hohe Auslastung erreichen und erfolgreich betrieben werden können.

Ziele von QM Holzheizwerke

Im Zentrum der Bemühungen stehen die fachgerechte Konzeption, Planung und Ausführung der Wärmeerzeugungsanlage und des Wärmenetzes.

Die wichtigsten Qualitätsziele sind:

  • Zuverlässiger, wartungsarmer Betrieb
  • Hoher Nutzungsgrad und niedrige Verteilungsverluste
  • Geringe Emissionen in allen Betriebszuständen
  • Präzise Regelung
  • Nachhaltige Wirtschaftlichkeit
DI Christian Burger

DI Christian Burger
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DI Mag. Manfred Kirtz

DI Mag. Manfred Kirtz

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