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Energiekonzepte für Gemeinden in Niederösterreich

"Die Themenbereiche Energieeffizienz und Erneuerbare Energie sind untrennbar mit dem Klimaschutz verbunden".

Eine zutreffende Einleitung für ein Förderprogramm für niederöstereichische Gemeinden, die betreffend Energieeffizienz und Klimaschutz vor Ort etwas bewegen wollen.

AGRAR PLUS unterstützt Sie als Gemeinde bei der Entwicklung eines umsetzungsorientierten Energiekonzeptes. Denn dies ist eine unserer obersten Prämissen - entwickeln und umsetzen!

Förderfähige Energiekonzepte müssen folgendes beinhalten:

  • Öffentlichkeitsarbeit in allen zur Verfügung stehenden Gemeindemedien
  • Meinungsbildung und Aufklärung über Energieeffizienz und Erneuerbare Energie
  • Bekanntmachung der in NÖ bestehenden energierelevanten Beratungsinitiativen
  • Erhebung und Beurteilung der energetischen Qualität von Gebäuden durch persönliche Befragungen, Auswertung und Zusammenfassung der Befragungsergebnisse
  • Erhebung von Einsparpotentialen
  • Erarbeitung eines quantifizierbaren Maßnahmenkataloges, welcher kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen beinhaltet und der Gemeinde als Weichenstellung in Richtung einer nachhaltigen Energiezukunft dient
  • Ausarbeitung von Versorgungskonzepten mit dem Ziel des weitgehenden Einsatzes erneuerbarer Energieträger unter Berücksichtigung rechtlicher und ökonomischer Rahmenbedingungen

Art und Ausmaß der Förderung

Die Erstellung eines Energiekonzepts kann mit einem Direktzuschuss in der Höhe von maximal 50% der Bruttokosten gefördert werden. Eigenleistungen der Gemeinden sind nicht förderbar.

Die Förderhöhe ist mit

  • € 10.000 für Gemeinden mit bis zu 3000 EinwohnerInnen
  • € 13.000 für Gemeinden zwischen 3000 und 5000 EinwohnerInnen
  • € 16.000 für Gemeinden zwischen 5000 und 10.000 EinwohnerInnen
  • € 20.000 für Gemeinden über 10.000 EinwohnerInnen

gedeckelt.

Förderungen können gewährt werden, wenn

  1. sich die Gemeinde zu den energiepolitischen Schwerpunkten des Landes,
    • effiziente Nutzung von Energie, Energiesparen und
    • Einsatz von erneuerbaren Energieträgern bekennt;
  2. die Gemeinde sich bereits aktiv mit dem Thema Energieeffizienz und Erneuerbarer Energie auseinander gesetzt hat;
  3. strategische Leitziele der Gemeinde im Bereich Energie im Rahmen eines parteiübergreifenden Arbeitskreises definiert und vom Gemeinderat beschlossen wurden. Dabei stehen nicht fachliche Inhalte im Vordergrund (diese sind Ziel des Energiekonzeptes), sondern vielmehr die aktive Auseinandersetzung mit dem Thema Energie auf Gemeindeebene, die Schaffung von geeigneten organisatorischen Strukturen (Arbeitsgruppe) und die Identifikation von Arbeitsschwerpunkten;
  4. die Gemeinde im Rahmen der Energiekonzepterstellung Eigenleistungen einbringen will und zu einer aktiven Kommunikation des Energiethemas auf Gemeindeebene bereit ist;
  5. ein quantifizierbarer Maßnahmenkatalog durch die Gemeindeverwaltung beschlossen wurde;
  6. innerhalb der letzten 10 Jahre vom Land kein Energiekonzept gefördert wurde

Weitere Informationen:

Ing. Christian Mayerhofer-Burger
Tel.: 02742/352234-0 bzw. christian.mayerhofer@agrarplus.at

und unter
www.noel.gv.at/gemeindeservice/gemeindeservice/umweltschutz/energiekonzepte.html

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